Ev.-luth. Kirchengemeinde Preetz

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Corona Liveticker

(C.Pfeifer) Seit nun einem halben Jahr hat die Corona Pandemie das öffentliche und private Leben einschneidend verändert. Nach dem sogenannten „Lockdown“ Mitte März gab es einen vorsichtigen Neubeginn mit Gottesdiensten Mitte Mai in der Stadtkirche.
Die Gemeindehäuser waren bis zu den Sommerferien geschlossen. Sitzungen und Besprechungen fanden ab Juni im großen Gemeindesaal statt. Mit Abstand, kürzer und mit Maske.
Die Trauungen waren abgesagt und auf das nächste Jahr verschoben. Im Sommer gab es erste Neuänfänge, mit Maske und begrenzter Personenzahl. Auch Taufen sind wieder möglich.
Bei den Beerdigungen ist die Personenzahl immer noch begrenzt, Abstand und Maskenpflicht gilt für alle Kirchen und Trauerhallen. Viele haben sich im Sommer für eine Urnenbeisetzung mit Andacht am Grab entschieden.
Überhaupt konnten wegen des guten Wetters viele Gottesdienste und Andachten im Freien stattfinden. Die Konfirmationen wurden verschoben und werden jetzt in kleinen Gruppen ab Ende August bis in den Herbst hinein gefeiert.
Der Konfirmandenunterricht findet wieder statt, in kleinen Gruppen und mit Lüftungspausen zwischen den Gruppen.
Die Stadtkirche bleibt als der größte Kirchraum weiterhin der zentrale Gottesdienstraum. In den Außenbezirken ist wegen der geringeren Personenzahl das Angebot an Gottesdiensten reduziert.
Entweder wurden die Einschulungsgottesdienste in ganz kleinem Rahmen gefeiert oder die Pastores haben an den Einschulungsfeiern in den Schulen teilgenommen.
Langsam öffnen sich wieder die Gemeindehäuser in den Außenbezirken. Für kleine Gruppen und nach einen festen Hygienekonzept. Mit Desinfektion, Abstand, begrenzter Personenzahl und Maske. In den Räumen darf nach wie vor nicht gesungen, getanzt und nicht mit Blasinstrumenten musiziert werden. Diese Einschränkung trifft unsere Musikgruppen, auch diejenigen, die bei uns Räume gemietet haben, besonders hart.
Die Seniorengruppen finden bis auf weiteres noch nicht statt. Auf Grund der im Sommer wieder gestiegenen Infektionszahlen möchten die Senioren selbst sich noch nicht treffen. Abstand und Maske in einem geschlossenen Raum ist für viele eine Belastung. Und das sonst so beliebte gemeinsame Kaffeetrinken und Frühstücken ist aus hygienischen Gründen in unseren Gemeindehäusern immer noch nicht erlaubt.
Wie sagte neulich Pastor Kroglowski in einer Andacht, „wir brauchen viel Geduld“. Corona hat uns in einer Zeit, wo alles schnell gehen, immer klappen und funktionieren musste, richtig ausgebremst. Viele sind nachdenklicher geworden. Kontakte werden bewusster gepflegt.
Wenn Sie unsicher sind, Fragen haben oder auch kritische Rückmeldungen in dieser Coronazeit, keine Hemmungen, rufen Sie im Kirchenbüro unter 7991100 oder ihre Pastorin oder ihren Pastor an. Uns hat das alle unvorbereitet getroffen. Und wir sind immer noch auf einem gemeinsamen Weg. Wie und wann die Normalität wieder einkehren wird, weiß keiner von uns.

TagesLosungen

Samstag, 26. September 2020:

Ich bin bei dir, spricht der HERR, dass ich dir helfe.
Jeremia 30,11

Paulus schreibt: Bei meinem ersten Verhör stand mir niemand bei, sondern sie verließen mich alle. Es sei ihnen nicht zugerechnet. Der Herr aber stand mir bei und stärkte mich.
2.Timotheus 4,16-17
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